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Klaus Ohlmann und die Crew vom Mountain-Wave-Project haben ihr Hobby zum Beruf gemacht. Sie fliegen für die Forschung. Mit speziellen Motorseglern jagen sie über den Alpen und den Anden Höhenwinden und lassen sich von Luftturbulenzen, sogenannten Rotoren, unter körperlichen Höchstbelastungen in die Luft jagen. Die Daten dieser turbulenten Flüge übermitteln sie Wetterbeobachtungsstellen nach Deutschland und veröffentlichen sie im Internet. Ihr Ziel: Eine einzigartige, präzise Kartographie der Luftmassen über Bergen.

Mit ihren Erkenntnissen hoffen die Segelflieger vor allem die zivile Luftfahrt sicherer zu machen. Denn fast jedes Jahr geraten große Passagierflugzeuge vor allem über Bergregionen in Luftturbulenzen. Jedes Jahr gibt es dabei Schwerverletzte, in den schlimmsten Fällen verloren die Piloten in den Rotoren die Kontrolle und die Flugzeuge stürzten ab. Klaus Ohlmann weiß mit den kleinen, wendigen Segelflugzeugen umzugehen. Er gilt als eine Kultfigur unter den Segelfliegern und hält den Weltrekord des längsten Segelfluges. Wer, wenn nicht er, könnte diese unerforschten Phänomene der Luftfahrt erkunden? Aber Ohlmann und die Piloten des Mountain-Wave-Projects wollen noch höher hinaus. Die ersten Weltraumanzüge wurden bereits anprobiert.

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