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DW-MONITOR

Reformwillig und Europa zugewandt?

Die Ermordung von Ministerpräsident Zoran Djindjic vor gut einem Jahr hat Serbien politisch und wirtschaftlich zurückgeworfen. Der Reformprozess ist ins Stocken geraten.

Seit dem 3. März hat Serbien nun eine neue Regierung - ein Minderheitskabinett, das nur regieren kann mit Unterstützung der Sozialisten, deren Chef immer noch Slobodan Milosevic ist. Eine umfassende Zusammenarbeit mit dem Haager Kriegsverbrecher-Tribunal, die die Europäische Union und andere westliche Länder einfordern, ist nicht in Sicht.

Der neue serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica erklärt, er wolle sein Land nach Europa führen, doch einen Fahrplan zur Umsetzung der auf diesem Weg notwendigen demokratischen und wirtschaftlichen Reformen hat er bislang nicht vorgelegt. Auch im eigenen Land stößt er deshalb auf Kritik.

Eine Dokumentation von DW-Monitor Ost-/Südosteuropa finden Sie in der angehängten PDF-Datei.