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Ungehorsam - Antigone in Uruguay

Staatliche Macht und ziviler Ungehorsam auf der Bühne - inszeniert von einem deutschen Regisseur.

DW-Kulturkalender

Gerhard Richter Neger (Nuba) / Negroes (Nuba), 1964 145 x 200 cm, Öl auf Leinwand Courtesy Gagosian Gallery © Gerhard Richter 2011

Für "Gerhard Richter Panorama" in der 
Neuen Nationalgalerie Berlin

Februar: Geburtstage in Kunst und Film

Deutsche Sprache

Jede Woche ein neues kurioses Wort

  • Seine Motive

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Seine Motive

    Krieg, Elend, Leid - der US-amerikanische Fotograf James Nachtwey hält das in seinen Bildern fest. So auch auf diesem Foto, einem seiner bekanntesten: Ein Hutu aus Ruanda, der sich nicht am Genozid gegen die Tutsi beteiligen wollte, wurde mit Macheten misshandelt. Bilder wie dieses trugen dazu bei, dass Nachtwey jetzt erneut ausgezeichnet wurde.

  • Seine Reisen

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Seine Reisen

    Nachtwey sieht sich selbst als "Antikriegsfotograf". In einem Interview mit der Zeitung "Tagesspiegel" sagte er 2000, er sei nur deshalb Fotograf geworden, weil er soziale Konflikte zeigen wolle. Dafür bereiste er unter anderem den Sudan, Ruanda, Somalia, Bosnien und Afghanistan. Dieses Foto nahm er 1984 in Nicaragua auf: Überreste des Bürgerkrieges in einem Park.

  • Sein Credo

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Sein Credo

    "Ich war Zeuge, und diese Bilder sind mein Zeugnis. Die Ereignisse, die ich festgehalten habe, dürfen nicht vergessen werden und sich wiederholen", schreibt der 63-Jährige auf seiner Homepage. Nachtwey hat Kunstgeschichte und Politik studiert und als LKW-Fahrer gearbeitet, bevor er nebenher eine fotografische Ausbildung machte. Bilder des Vietnamkrieges bestärkten ihn darin, Fotograf zu werden.

  • Nah dran

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Nah dran

    Eines seiner unmittelbarsten Bilder zeigt den zusammenbrechenden Südturms des World Trade Center 2001 - nur einige hundert Meter von Nachtweys Wohnung am Rande Manhattans entfernt. Zu Fuß eilte er zum Unglücksort und hielt die Ereignisse des 11. September mit seiner Kamera fest. Zwei Tage zuvor hatte er die Fotoagentur "VII" mit gegründet, die sich auf Konfliktfotografie spezialisiert hat.

  • Im Gefecht

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Im Gefecht

    Für seine Arbeit begibt sich James Nachtwey regelmäßig in Regionen, in die sonst kaum jemand freiwillig gehen würde. 2003 wurde er dabei im Irak durch die Explosion einer Granate schwer verwundet. Auf seinem hier abgebildeten, elf Meter langen Wandfries sind US-Soldaten zu sehen, die 2006 in irakischen Feldlazaretten behandelt wurden.

  • Ausgezeichnet

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Ausgezeichnet

    Mehrere Male wurde Nachtwey für seine Arbeit mit Preisen gewürdigt. Zwei Mal bekam er bereits den World Press Photo Award. Nun wurde er mit dem Dresden-Preis 2012 geehrt. Mit der Auszeichnung werden herausragende Persönlichkeiten seit 2010 für ihr Engagement gegen Gewalt honoriert.

  • Unverfälscht

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Unverfälscht

    In seiner Laudatio sagte der deutsche Regisseur Wim Wenders (2.v.l.) über Nachtwey: "Seine Fotos lassen sich von den Machthabern nicht für ihre Zwecke instrumentalisieren." Auch deshalb gilt er wohl als einer der bedeutendsten Kriegsfotografen der Gegenwart. Kritiker hatten ihm dagegen Naivität vorgeworfen angesichts seines Optimismus, mit Hilfe der Fotos eine bessere Welt zu ermöglichen.

  • Beweisstücke

    Krieg im Fokus - der Fotograf James Nachtwey

    Beweisstücke

    Nachtwey sagt zwar, dass es eine "lächerliche, überzogene Vorstellung" sei, zu denken, dass Fotos etwas gegen Kriege ausrichten könnten. Dennoch treibe ihn genau das an. Er wolle Politiker zum Handeln bewegen und zeigen, was in Krisenregionen wirklich passiere, so Nachtwey. Rund 70 seiner Bilder sind jetzt noch bis Ende Mai im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden zu sehen.

Glauben

Israel: Jerusalem - Grabeskirche
Caption	Blick auf Teile der Grabeskirche in Jerusalem, aufgenommen am 10.11.2004. Im Hintergrund ist die Kuppel der Grabeskirche erkennbar. Die Kirche wurde an der Stelle errichtet, an der sich der Kreuzigungsort Jesu Christi und das in der Nähe liegende Grab befunden haben sollen.

Kirche heute

Die christliche Botschaft zum Wochenende und der Gottesdienst am Sonntag.

Künste

02.2011 DW TV Goethe Institut Partner Logo

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