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Verkehr

Probetrieb am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg

Kurz vor der Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg wurde der Ernstfall simuliert.

  • Versunkene Welt

    Alltag in der DDR

    Versunkene Welt

    Wie funktionierte der Alltag der DDR? Mehr als 20 Jahre nach dem Ende des Staates unternimmt das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt eine Reise in die Vergangenheit. Eine neue Dauerausstellung erzählt von der Allgegenwart des Staates und vom Eigensinn seiner Bürger, vom Umgang mit dem Mangel, vom angeordneten Mitmachen und vom wachsenden Widerstand.

  • Modell für die DDR

    Alltag in der DDR

    Modell für die DDR

    So sollte der Sozialismus aussehen. Eisenhüttenstadt wurde 1951 neu gegründet für die Arbeiter des benachbarten Stahlwerks: Mit Kulturhaus statt Kirche, zentralem Versammlungsplatz statt Marktplatz. Zwischenzeitlich umbenannt in Stalinstadt wohnten 1961 bereits 25.000 Menschen dort. Doch nicht alles verlief nach Plan: ein Kollektivgarten für alle scheiterte zugunsten von Kleingärten.

  • Wir Jungpioniere

    Alltag in der DDR

    Wir Jungpioniere

    Die Macht in der DDR lag bei der SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Um ihre Herrschaft durchsetzen zu können, brauchte sie Massenorganisationen für alle Lebensbereiche: für Frauen, für Bauern, Kulturschaffende oder Kleingärtner. Kinder waren bei den Pionieren organisiert, deren oberstes Gebot lautete: Wir Jungpioniere lieben unsere Deutsche Demokratische Republik.

  • Kritik mit Pappnase

    Alltag in der DDR

    Kritik mit Pappnase

    Feiern in Kostüm und Maske sind in der DDR von Beginn an beliebt – aber von der Partei misstrauisch beäugt. Um das ausgelassene Treiben unter politische Kontrolle zu bringen, werden die Karnevalsvereine staatlichen Organisationen zugeordnet. Derart offiziell gefördert, erlebt das Karneval-Feiern ab den 1970er Jahren einen enormen Aufschwung. Und manche Büttenrede gerät zur versteckten Kritik.

  • Für die Frau

    Alltag in der DDR

    Für die Frau

    Auf ein Auto musste man in der DDR bis zu 20 Jahren warten. Mobil war man aber auch mit dem Kleinkraftrad KR 51, genannt Schwalbe. Über eine Million Stück wurden von 1963 bis 1986 gebaut. Ein Roller für die Frau, denn Jungs fanden den "Nonnenhocker" uncool. Dabei kam er sogar zu Fernsehruhm: "Schwester Agnes" knatterte damit in einer Serie über die Dörfer der DDR. Und nach der Wende wurde er Kult.

  • Für die Familie

    Alltag in der DDR

    Für die Familie

    Die Frau im Sozialismus war gleichberechtigt und berufstätig. So das offizielle Bild. In den Familien galt oft weiterhin die traditionelle Rollenverteilung. Mit einem zinslosen Kredit förderte der Staat die Familienbildung. Die Rückzahlung verringerte sich pro Kind, und den jungen Paaren half das Geld bei Anschaffungen wie der modischen, aber nicht billigen Flurgarderobe "Anita".

  • Der Blick nach Westen

    Alltag in der DDR

    Der Blick nach Westen

    Die widersprüchlichen Zustände in der DDR verdankten sich nicht zuletzt dem "alltäglichen Grenzziehungswahn" (Ausstellungskatalog) des Regimes gegen alles, was aus dem Westen kam. Doch die Grenze war immer porös. Westfernsehen war verpönt und konnte zu Schwierigkeiten führen. Geguckt wurde trotzdem, notfalls mit Antennen Marke "Eigenbau".

  • Kontrolle überall

    Alltag in der DDR

    Kontrolle überall

    Was aussieht wie ein transportables Tonbandgerät, konnte tatsächlich als Disko benutzt werden. Vermutlich diente es aber dem verdeckten Abhören. Kontrolle war allgegenwärtig. Das verfassungrechtlich garantierte Post- und Fernmeldegeheimnis wurde systematisch verletzt, bis hin zum Diebstahl: Insgesamt 32 Millionen D-Mark wurden zwischen 1984 und 1989 aus Postsendungen aus dem Westen entwendet.

  • Anfang vom Ende

    Alltag in der DDR

    Anfang vom Ende

    Ein Bibelzitat wird 1980 zum Symbol der unabhängigen Friedensbewegung. Auf Stoff gedruckt, gilt es als "Textiloberflächenveredelung" und unterliegt nicht der Zensur. Tausende Jugendliche nähen es sich auf die Jacke und demonstrieren damit ihren Protest gegen die zunehmende Militarisierung der DDR. Trotz Verbot wächst die Bewegung, unterstützt von der evangelischen Kirche - bis zur Wende 1989.

  • Impressum

    Alltag in der DDR

    Impressum

    Autorin: Gabriela Schaaf
    Redaktion: Claudia Unseld

    Alltag: DDR. Geschichten, Fotos, Objekte. Begleitbuch zur Ausstellung im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt. Christoph Links Verlag 2012.