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Themenheader Geschichte DW-Grafik: Olof Pock

Geschichte lebt!

Vor der Kamera berichten Jung und Alt  in Interviews von ihren ganz individuellen Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Der Verein "Unsere Geschichte. Gedächtnis der Nation" will diese Erfahrungen für spätere Generationen bewahren.

Gedächtnis der Nation

Zeitzeugen erzählen ihre Geschichte: vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart.

  • Dancing Letters

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Dancing Letters

    Eine Sonderausstellung im Neubau des Gutenberg-Museums in Mainz, das als Weltmuseum der Druckkunst gilt, ist dem Thema "bewegliche Lettern" gewidmet. Schon die Fassade des Hauses wird mit tanzenden Buchstaben bespielt, die die Besucher mittels SMS-Botschaften interaktiv mitgestalten können.

  • Typen-Tanz

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Typen-Tanz

    Die Ausstellung "Moving Types" zeigt die Geschichte der beweglichen Lettern von den Anfängen bis in die digitale Gegenwart. Hier kann man den Weg nachvollziehen von der Erfindung der Buchdruckerkunst Gutenbergs bis hin zu den bewegten Buchstaben, die heute aus den modernen Medien nicht mehr wegzudenken sind.

  • Symbole der Medienwelt

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Symbole der Medienwelt

    "Moving Types" zeigt, welche Rolle die beweglichen Buchstaben von Gutenberg heute in den Medien spielen. Die Besucher können mit iPads mittels QP-Tags, der kleinen verschlüsselten Pixelbilder, die hier zu sehen sind, Filmsequenzen aufrufen und so einen Gang durch die Mediengeschichte machen, vom Stummfilm bis in die mediale Gegenwart.

  • Typografie im 20. Jahrhundert I

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Typografie im 20. Jahrhundert I

    Die Sonderausstellung "On TYPE - Texte zur Typografie" zeigt Schrifttypen aus den letzten 111 Jahren. Vom Jugendstil über die sogenannte "deutsche Schrift" bis hin zur modernen Werbegrafik reichen die Exponate, die hier zusammen gestellt sind.

  • Typografie im 20. Jahrhundert II

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Typografie im 20. Jahrhundert II

    Die Wahl von Schrifttypen ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern transportiert in erster Linie Inhalte. Insbesondere die sogenannte "deutsche Schrift" ist keineswegs neutral, sondern verdeutlicht die machtpolitische Instrumentalisierung der Schriftzeichen. Bekanntlich wurden diese Schrifttypen von den Nationalsozialisten ideologisch aufgeladen.

  • Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg

    Erfinder des Buchdrucks, cleverer Unternehmer und versierter Tüftler: Johannes Gutenberg hat mit seiner Entdeckung der "bewegten Lettern" in Europa eine Medienrevolution ausgelöst, ohne die die moderne Welt nicht denkbar wäre. Zum 500. Geburtstag hat die Stadt Mainz ihrem berühmten Sohn ein Museum gewidmet, das heute als Weltmuseum für die Buchdruckerkunst gilt.

  • Eiserne Druckerpressen

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Eiserne Druckerpressen

    Die fortschreitende Industrialisierung und Mechanisierung der Arbeitswelt spiegelt sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts auch im Druckgewerbe wider. Im Mainzer Gutenberg-Museum ist die Columbia-Presse von 1824 zu sehen, eine vollgußeiserne Handpresse, die es durch Hebelwirkungen ermöglichte, mit weit geringerem Kraftaufwand als bisher eine große Zahl von Drucken herzustellen.

  • Herstellung der Metall-Lettern

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Herstellung der Metall-Lettern

    Den Kern von Gutenbergs Erfindung bildet das Handgießgerät, das die serielle Herstellung der Metall-Buchstaben ermöglichte, In eine Hohlform aus Metall, die in zwei Teile zerlegt werden konnte, konnten Matrizen für alle Buchstaben eingelegt werden. Das ersparte die Herstellung vieler verschiedener Hohlformen.

  • In der Gutenberg-Werkstatt

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    In der Gutenberg-Werkstatt

    Die rekonstruierte "Gutenberg-Werkstatt" gehört zu den Hauptattraktionen des Museums. Hier werden das Schriftgießen, Setzen und Drucken mit den bleiernen Buchstaben anschaulich demonstriert. Publikumsmagnet ist der 1925 entstandene Nachbau von Gutenbergs Presse.

  • Lettern aus Metall in Asien

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Lettern aus Metall in Asien

    In Korea wurden wohl zum ersten Mal bewegliche Lettern aus Kupfer, Blei oder Messing hergestellt. Fast zeitgleich zu Gutenbergs Erfindung setzte sich hier eine Refomschrift durch, die nur noch 24 Zeichen umfaßte - damit war der Weg frei für die rasche Verbreitung der Buchdruckerkunst in Asien.

  • Druckkunst aus Korea

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Druckkunst aus Korea

    Schon im 14. Jahrhundert entstanden auch in Asien gedruckte Schriften und Illustrationen. Zu den wertvollsten Stücken der Sammlung des Gutenberg-Museums in Mainz gehören die "Illustrierten Ausführungen zu den fünf menschlichen Grundbeziehungen" von Konfuzius aus dem Jahr 1797.

  • Islamische Buchkunst

    Im Gutenberg-Museum in Mainz

    Islamische Buchkunst

    Eine kleine Abteilung des Gutenberg-Museums präsentiert wichtige Drucke und Handschriften aus dem islamisch geprägten Kulturkreis. Illustrierte Handschriften vom 9. bis zum 20. Jahrhundert geben einen Einblick in die traditionelle arabische Schriftkunst. Zu den wertvollsten Stücken zählt die hier gezeigte Koran-Schrift auf Pergament aus dem 9. Jahrhundert.


    Autorin/Autor: Gudrun Stegen | Redaktion: Cornelia Rabitz

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"Wir sind keine Erwählten, wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie bemühen." (Willy Brandt, Regierungserklärung 28. Oktober 1969)