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Fed sieht moderates Wachstum

16. Oktober 2013

Der Haushaltsstreit hat die Unsicherheit in der US-Konjunkturentwicklung nach Beobachtung der US-Notenbank erhöht. In vier der zwölf Notenbank-Distrikte habe das Wachstum nachgelassen.

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The Federal Reserve is pictured during a meeting of the Federal Open Market Committee in Washington, DC, USA, 18 September 2013. (Fotio: dpa - Bildfunk)
Bild: picture-alliance/dpa

Die amerikanische Notenbank Fed hat in den vergangenen sechs Wochen ein "mäßiges bis moderates" Wachstum in den USA registriert. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt sei jedoch gedämpft und die allgemeine Geschäftstätigkeit sei wegen des Stillstands bei der Staatstätigkeit von großer Unsicherheit geprägt, schreibt die Fed in ihrem am Mittwoch in Washington veröffentlichen Wirtschaftsbericht, der im Volksmund "Beige Book" genannt wird.

Dieser Bericht, benannt nach der Farbe seines Umschlags, enthält Momentaufnahmen über die wirtschaftliche Situation in allen zwölf regionalen Bezirken der Zentralbank, ohne konkrete Zahlen zu nennen oder Prognosen zu erstellen. Er wird achtmal im Jahr aktualisiert und dient dem Offenmarktausschuss als Informationsgrundlage für seine Zinsentscheidungen.

Arbeitsmarktzahlen fehlen

Weiter schreibt die Fed, das Wachstum in den meisten Bezirken sei "langsam aber stetig", allerdings habe das Tempo in den Bezirken Philadelphia, Richmond, Chicago und Kansas City etwas nachgelassen. Die Zahl der Arbeitsplätze sei im September moderat gewachsen, schreibt die Fed weiter. Das Nationale Büro für Arbeitsmarktstatistik hat für September noch keine Zahlen vorgelegt, was auch dem Stillstand in der Staatstätigkeit geschuldet ist – die Arbeitsämter liefern einfach keine Zahlen.

Für die gewachsene Verunsicherung verantwortlich sei einerseits die Schließung der US-Bundesbehörden und andererseits die drohende Überschreitung der Schuldenobergrenze. Die Wirtschaft bleibe aber insgesamt "vorsichtig optimistisch".Deshalb hält die Notenbank an ihrer Gesamtbeurteilung fest und spricht wie bereits im Bericht zuvor von einem "mäßigen bis moderaten" Wirtschaftswachstum.

Wen/mm (dpa, ap)