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BMW stellt neues E-Auto vor

29. Juli 2013

Dreifache Weltpremiere: In einer aufwändigen Show stellte BMW zugleich in New York, London und Peking sein neues Elektroauto i3 vor. Der Münchner Autohersteller erwartet hohe Absatzzahlen. Zurecht?

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Der neue i3 von BMW (Foto:BMW)
Bild: BMW

BMW hat den ersten Wagen seiner Elektromarke BMWi, den i3, präsentiert. Das Unternehmen bringt damit einen komplett neuen Wagen auf den Markt. Der i3 soll im November bei den Händlern stehen. Mit seinem neuen Elektroauto erwartet der Münchner Automobilriese in den kommenden Jahren einen rasanten Zuwachs bei Elektroautos auf den Straßen.

Vertriebsvorstand Ian Roberts erklärte bei der Vorstellung in London, dass sein Unternehmen in diesen Markt einsteige, "um ein bedeutender Akteur zu werden". Die Produktion von E-Autos sei "kein Kurzzeit-Plan", sagte er vor Journalisten. Der i3 ist dabei offensichtlich nur der Auftakt: BMW hat sich nämlich schon die Rechte an den Bezeichnungen von i0 bis i9 gesichert. Damit signalisiert das Unternehmen, dass es auch langfristig verstärkt in elektrisch betriebene Autos investieren will.

BMW präsentiert erstes Elektro-Auto i3

Es ist nicht der erste Wagen mit Elektromotor aus dem Hause BMW: Bereits 1969 kreierten die Münchner den 1602, der später bei den Olympischen Spielen 1972 zum Einsatz kam.

In Zukunft: BMW - zukunftsweisende Technik im i3

Der Münchner Automobilhersteller wagt mit seinem Modell den Schritt in einen noch kleinen Markt für Elektroautos. Doch auch andere Hersteller rüsten nach. Allein bis Ende 2014 sollen 16 Modelle bei den Händlern zum Verkauf angeboten werden. Europas größter Autobauer Volkswagen bringt in diesem Jahr noch eine Elektrovariante des Kleinwagen Up. Aber auch Daimler, Audi und Porsche ziehen nach.

Geringe Absatzzahlen

Bislang stockte hierzulande das Geschäft mit Elektroautos. Im internationalen Vergleich liegen die Deutschen beim Kauf von den Stromern klar zurück. Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer kritisierte, dass in Deutschland der politische Rahmen trotz serienreifer und alltagstauglicher Technik fehle. Er verwies auf eine Studie zum Verkauf wichtiger Modelle, die sowohl in den USA als auch hierzulande angeboten werden. Im ersten Halbjahr 2013 seien in den USA 35 mal mehr E-Autos ausgeliefert worden wie in Deutschland.

Ein Grund für den bislang schleppenden Absatz in der Bundesrepublik: der Preis. In der Einstiegsvariante kostet der i3 knapp 35.000 Euro. Die Bundesregierung lässt sich von dem Trend nicht entmutigen: Bis 2020 will sie eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen bringen.

da/kle (dpa)