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Presse

China-Redaktion: Beschäftigungsverhältnis mit Freier Mitarbeiterin beendet

Die Deutsche Welle hat aus arbeitsrechtlichen Gründen die Zusammenarbeit mit der Freien Mitarbeiterin Su Yutong aus ihrer China-Redaktion beendet.

Dieser Schritt hat nichts mit einer angeblichen Beschränkung von Meinungsfreiheit zu tun, sondern ahndet ein individuelles Fehlverhalten, das kein Unternehmen hinnehmen würde.

Programmdirektorin Gerda Meuer hat Su Yutong am Dienstag, 19. August, informiert, dass ihr Honorarrahmenvertrag über den 31. Dezember 2014 hinaus nicht verlängert werde. Auf ihre Mitarbeit werde im Übrigen mit sofortiger Wirkung verzichtet. Su Yutong ist seit drei Jahren als Freie Mitarbeiterin für die DW tätig.

Grund für die Maßnahme ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen der Deutschen Welle und Su Yutong zerstört ist. Trotz wiederholter Aufforderung, dies zu unterlassen, hat sie Interna und Vertrauliches aus der DW und interne Informationen über die Redaktion via Twitter verbreitet. Dabei hat Su Yutong gegen den Sender, Führungskräfte und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DW agitiert.

Die Deutsche Welle betrachtet es angesichts des aus Sicht des Arbeitgebers nicht hinnehmbaren Verhaltens als zwingend erforderlich, mit sofortiger Wirkung auf die Dienste von Su Yutong zu verzichten.

Die Deutsche Welle verwahrt sich gegen die in Sozialen Medien aufgestellte Behauptung, die Beendigung der Freien Mitarbeit von Su Yutong sei „politisch motiviert“ oder Ausdruck fehlender Meinungsfreiheit im chinesischen Angebot der DW. Hier ebenso wie in allen weiteren Sprachangeboten des Senders finden Nutzer unterschiedliche Positionen zu relevanten Ereignissen und Entwicklungen. Dieser Pluralismus der Meinungen ist Voraussetzung für den von der DW praktizierten, kritischen Dialog.