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Langsam gesprochene Nachrichten

19.11.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die radikal-islamische Hamas nachdrücklich zu einer umgehenden Waffenruhe im Gazakonflikt aufgefordert. Wie ein Sprecher in New York mitteilte, verlangte Ban von beiden Konfliktparteien, mit Ägypten als Vermittler zusammenzuarbeiten. Bei seiner Reise in die Region werde er sich selbst für ein Ende der Gewalt einsetzen. Der Generalsekretär wird an diesem Montag zu Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi in Kairo erwartet. Dort werden bereits Verhandlungen über eine Waffenruhe geführt. Unterdessen bombardierte Israel weitere Ziele im Gazastreifen. Bei einem Luftangriff auf ein Haus wurden nach Hamas-Angaben drei Menschen getötet. Damit stieg die Zahl der seit Mittwoch getöteten Palästinenser auf fast 90. Doch auch militante Palästinenser im Gazastreifen setzten ihren Raketenbeschuss auf Israel fort. Allein am Sonntag wurden mehr als 100 Raketen abgefeuert.

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Die Außen- und Verteidigungsminister der Europäischen Union beraten an diesem Montag in Brüssel über die Zuspitzung des Gaza-Konflikts. Es geht um die Suche nach einer politischen Lösung. Uneins sind die 27 EU-Regierungen über das Vorgehen in Syrien. Frankreichs Wunsch, die Opposition für den Kampf gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad mit Waffen zu versorgen, wird von mehreren Regierungen abgelehnt. Ein weiteres Thema des EU-Treffens ist die Lage in Mali. Den Norden des westafrikanischen Landes haben Islamisten, die der Al-Kaida nahestehen, unter ihre Kontrolle gebracht.

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Bei seinem ersten Besuch in Birma hat US-Präsident Barack Obama der Regierung weitere Unterstützung versprochen. Bedingung sei, dass das Land auf Reformkurs bleibe, sagte Obama nach einem Gespräch mit Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi in Rangun. Ziel sei es, der Demokratisierung weitere Schwungkraft zu geben. Zuvor traf sich der US-Präsident mit Staatschef Thein Sein und richtete mahnende Worte an die neue Zivilregierung. Der Prozess der demokratischen und wirtschaftlichen Reformen in Birma könnte zu "unglaublichen Entwicklungsmöglichkeiten" führen, sagte er. Die Bemühungen um größere Freiheiten für die Bevölkerung hätten jedoch erst begonnen. Es ist der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten in dem südostasiatischen Land. Birma ist nach Thailand Obamas zweite Station auf seiner dreitägigen Asienreise. Von dort reist er nach Kambodscha weiter, wo die Staats- und Regierungschefs der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean tagen.

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Die Weltbank warnt vor den Folgen einer ungebremsten Erderwärmung. Einem neuen Bericht zufolge drohen bei einem Anstieg der Temperaturen um vier Grad Celsius im Laufe dieses Jahrhunderts regelmäßige Hitzewellen und Missernten, die die globale Ernährungssicherheit bedrohen. Weltbank-Präsident Jim Yong Kim kommentierte den eine Woche vor Beginn des Weltklimagipfels in Doha (Katar) vorgelegten Bericht mit den Worten, eine um vier Grad wärmere Welt könne und müsse vermieden werden.Der Report wurde für die Weltbank vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Berliner Beratungsbüro Climate Analytics erstellt.

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Die konservative französische Partei UMP streitet über ihren neuen Parteichef. Ex-Premierminister François Fillon und der langjährige Generalsekretär Jean-Francois Copé erklärten sich beide zu Siegern der Wahl um den Vorsitz der Partei. Der 48-jährige Copé hatte am Sonntag als erster den Sieg für sein Lager reklamiert. Kurz danach verkündete der 58-jährige Fillon, er habe das Rennen mit 224 Stimmen Vorsprung gewonnen. Dabei räumte er jedoch ein, dass das Ergebnis noch von der Wahlkommission bestätigt werden müsse. Der UMP-Parteivorsitz dient als Sprungbrett für eine Kandidatur um das Präsidentenamt. Zur Wahl des neuen Chefs der Konservativen waren rund 300.000 Mitglieder aufgerufen.

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Der deutsche Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat den vorzeitigen dritten Titelgewinn in Folge verpasst. Der Red-Bull-Pilot belegte beim Großen Preis der USA im texanischen Austin Platz zwei. Sieger wurde Lewis Hamilton im McLaren. Ferrari-Fahrer Fernando Alonso wahrte mit Rang drei seine Chance, Vettel beim letzten Rennen in Brasilien doch noch um den Gesamtsieg zu bringen.

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